Wie nachhaltig sind deine Lieblingsmarken?

Elektronik Ranking 2016 – Fairphone weiterhin Spitzenreiter

Wer vollends faire und umweltfreundliche Elektronikprodukte wie Smartphones, Computer und Fernseher kaufen möchte, wird auch im Jahr 2016 nicht auf seine Kosten kommen. Zumindest nicht bei bekannten Markenherstellern wie Apple, Fairphone, Samsung, Sony oder Lenovo.

VerbraucherInnen die auf einzelne Nachhaltigkeitsaspekte wie Klimaschutz, Vermeidung giftiger Chemikalien, Ressourcenschutz, Konfliktmineralien und / oder faire Arbeitsbedingungen in der Produktion besonderen Wert legen, können bei den von uns untersuchten Herstellern jedoch zumindest ansatzweise fündig werden. Das 2016er Update unserer Rankings für Elektronikmarken zeigt zudem, dass einige Hersteller – im Vergleich zu unserem vorherigen Ranking – gute Entwicklungen gemacht haben und das Thema Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wie in den Vorjahren ist Fairphone allerdings weiterhin der Spitzenreiter im Ranking. Apple belegt zudem noch immer den zweiten Platz. Das ehemals drittplatzierte Unternehmen Nokia ist hingegen aus dem Ranking ausgeschieden. Die für das Ranking relevanten Produktkategorien, beispielsweise Telefone, wurden von Microsoft übernommen. HP ist somit die neue, drittplatzierte Marke im Ranking. Der größte Aufsteiger im Ranking ist ASUS. Im Vergleich zum vorherigen Ranking konnte der Hersteller aus Taiwan das Ranking von 6 auf 14 Bewertungspunkte verbessern (maximal möglich: 39). Die letztplatzierten Unternehmen sind hingegen noch immer ZTE und Nintendo.

 

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Klimaschutz

Apple erzielt hier die meisten Bewertungspunkte. Das Unternehmen trifft Maßnahmen für eine gesteigerte Energieeffizienz der Geräte und veröffentlicht Klimabilanzierungen selbst auf Produktebene. In Bezug auf die eigenen Betriebstätigkeiten macht Apple zudem u.a. deutlich, dass erneuerbare Energie für Elektrizität zu über 90% bezogen wird. Das ist im Vergleich zu allen anderen Herstellern der beste Wert. Allerdings wird noch nicht ausreichend genug verdeutlicht, welche Energiearten zu welchen Anteilen von wo bezogen werden. Ebenso bleibt noch zu sehr im Unklaren, inwiefern die als erneuerbar deklarierte Energie insgesamt zum Ausbau der Kapazitäten für die erneuerbare Energieerzeugung tatsächlich beiträgt.

Klar feststellbar ist hingegen, dass alle untersuchten Hersteller über getroffene Maßnahmen zum Klimaschutz berichten. Insbesondere eine gesteigerte Energieeffizienz der Geräte wird dabei in den Vordergrund gerückt. Abgesehen von Fairphone veröffentlichen zudem alle Unternehmen mindestens eine Scope 1 & 2 Klimabilanz zu den eigenen Betriebstätigkeiten. Im Vergleich zu den Emissionen in der Produktionskette machen diese jedoch den verhältnismäßig geringste Anteil aus. Zu Emissionen in der Produktionskette wird die Berichterstattung bei den meisten Herstellern allerdings bereits wesentlich ungenauer. Die Berichterstattung und Bilanzierung zu den umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen in der Produktionskette muss zukünftig deutlich besser werden.

Umweltschutz

Die Aspekte des Umweltschutzes bei der Herstellung von Elektronikprodukten sind sehr vielfältig. So ist einerseits die Entfernung giftiger Chemikalien wie PVC, bromierte Flammschutzmittel (BFR), Phthalate oder Benzol wichtig. BlackBerry punktet hier, unter allen untersuchten Herstellern, mit drei von vier möglichen Bewertungspunkten am besten. Das Unternehmen hat PVC, BFR, Beryllium und Phthalate aus der Produktion entfernt. Fairphone, Apple, ASUS und Motorola erzielen zudem immerhin zwei Bewertungspunkte. Unternehmen wie HTC, Huawei, Samsung, Nintendo oder ZTE machen hingegen kaum deutlich, wie deren Status bezüglich der Entfernung giftiger Chemikalien ist.

Der Schutz von Ressourcen wie Wasser, Land oder pflanzliche Rohstoffe wird im Ranking ebenfalls erfasst. Kein Unternehmen wartet jedoch zu all diesen Themen mit wirklich überzeugenden Resultaten auf. Das betrifft insbesondere das Thema Landnutzung. Zu diesem Thema wird im Grunde kein Unternehmen wirklich deutlich. Verbesserungen bezüglich Verpackungsmaterialien, dem Recycling von Plastik und dem Verbrauch von Wasser werden hingegen vereinzelt berichtet. HP erzielt zu diesen Themen die meisten Bewertungspunkte, gefolgt von ASUS.

Eine gesteigerte Lebensdauer und Modularität der Geräte weisen ebenfalls einen engen Zusammenhang zum Ressourcenschutz auf (und können den Geldbeutel schonen). Hier setzt weiterhin Fairphone die Maßstäbe. So können Ersatzteile einfach nachbestellt werden. Das Ladekabel wird zudem nur optional zum Produkt angeboten. Via iFixit werden des weiteren ausführliche Tutorials zur Reparatur des Telefons bereitgestellt. Entsprechende iFixit Tutorials gibt es mittlerweile jedoch auch für die anderen Hersteller.

 

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Faire Produktion

Bezüglich fairer Arbeitsbedingungen in der Produktion werden von uns insbesondere zwei Themenschwerpunkte gesetzt: Konfliktmineralien und faire Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten. Mit neun von 14 möglichen Bewertungspunkten erzielt Fairphone hier die beste Bewertung. Zwar kann auch das Fairphone nicht als vollständig ‘fair’ gelten. Die getroffenen Maßnahmen zum Bezug konfliktfrei abgebauter Mineralien (vor allem bezüglich Zinn und Tantal) sowie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Produktionsstätte in China weisen jedoch vergleichsweise überzeugende Resultate auf.

Auf den weiteren Plätzen folgen Apple und HP, mit acht beziehungsweise sieben erzielten Bewertungspunkten. Unter den großen Herstellern erweisen sich Apple und HP,  zusammen mit Sony, noch am ehesten als engagiert, um den mit Konfliktmineralien in Verbindung gebrachten Problemen Herr zu werden. Keiner der großen Markenhersteller kann allerdings aufweisen, dass zumindest eines der üblichen Konfliktmineralien (Zinn, Tantal, Wolfram und Gold) bereits vollständig konfliktfrei bezogen wird.

Ein vergleichbares Bild zeigt die Berichterstattung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten. Auch hier überzeugt keines der großen Elektronikunternehmen mit einer umfassenden Berichterstattung. Demnach wird nicht deutlich, in welchem Umfang die Arbeitsbedingungen den geforderten Arbeitsstandards (Code of Conduct) der Markenhersteller entsprechen. In dem Zusammenhang ist allerdings wichtig zu betonen, dass die Code of Conduct’s der Markenhersteller selbst jeweils deutliche Schwächen aufweisen. Themen wie das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Diskriminierung oder Sicherheit werden zwar eindeutig adressiert. Bei grundlegend wichtigen Arbeitsrechten, wie das uneingeschränkte Recht zum Beitritt in eine Gewerkschaft oder die Zahlung existenzsichernder Löhne, sind die Standards der untersuchten Hersteller jedoch überwiegend nicht ausreichend. Die Schaffung wirklich fairer Arbeitsbedingungen in der Produktion ist somit auf dieser Grundlage bei keinem der großen Markenhersteller in naher Zukunft realistisch.

 

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Nachhaltig online einkaufen? Schwierig

Online Einkaufen.. heute das normalste der Welt. Egal ob Mode, Elektronik oder Lebensmittel – so ziemlich alles kann heute bequem auch von zu Hause, im Büro oder sonst wo gekauft werden. Für uns VerbraucherInnen erleichtert sich dadurch vieles. Die Warenauswahl ist um ein vielfaches größer, Preisvergleiche sind im Nu geschehen und die Ware wird bequem geliefert. Sie muss im Grunde nur entgegengenommen und ausgepackt werden. Und vielleicht direkt wieder zurückgesandt werden.

Der Einzelhandel verlagert sich zusehends ins Netz. Er lässt dabei einerseits eine Vielzahl neuer Handelsunternehmen entstehen. Zudem verändert dieser Prozess die Strukturen der traditionellen Einzel- und Versandhändler. Auch mit Blick auf Themen der Nachhaltigkeit im Handel. Wir haben einige der größten Onlinehändler auf ihre Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz sowie faire Arbeitsbedingungen untersucht. Mit dabei sind auch die drei umsatzstärksten Onlinehändler in Deutschland: Amazon, Otto und Zalando.

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Die Ergebnisse unserer Untersuchungen sind alles andere als positiv. Lediglich Otto wird mit einem C-Label als bedingt empfehlenswert eingestuft. Mit rund 38% erfüllter Bewertungskriterien ist dies, gegenüber allen anderen untersuchten Online-Händlern, jedoch die klar beste Bewertung. Auf dem zweiten Rang folgt Zalando, mit rund 14% erfüllter Bewertungskriterien. Das reicht nur für eine E-Label Bewertung. Online Einkaufen bei Zalando stufen wir demnach als nicht empfehlenswert ein. Gleiches gilt somit auch für alle nachfolgenden Unternehmen wie Amazon, Media Markt, Alternate oder Conrad.

Zu Themen wie klimafreundlicher Versand, Bezug erneuerbarer Energie, Maßnahmen zur Reduzierung der Retoursendungen, Gebrauch umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien, Reduzierung des Verpackungsaufkommens, eine umweltfreundliche und faire Sortimentsgestaltung sowie faire Arbeitsbedingungen für die ArbeiterInnen überzeugt demnach kein Händler vollends. Etablierte Händler wie Alternate, Amazon oder Conrad lassen dabei überhaupt nicht erahnen, dass entsprechende Themen von Bedeutung sind. Über allgemeine Botschaften zur Nachhaltigkeit geht die Kommunikation und Berichterstattung dieser Unternehmen jedenfalls nicht hinaus.

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Auch Zalando gehörte bei unseren Untersuchungen in den Vorjahren zu den Unternehmen, wo im Grunde kaum deutlich wurde, ob Themen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit in Betracht gezogen werden. Im Geschäftsbericht 2015 wurden nun Maßnahmen zur Energieeffizienz, Gebrauch erneuerbarer Energie oder Verpackungsmaterialien erstmals etwas konkreter thematisiert. Im Vergleich zu den anderen Online-Händlern reichte dies bereits aus, um die verhältnismäßig stärkste Verbesserung im Ranking  aufzuweisen. Eine D-Label Bewertung wurde aber dennoch knapp verfehlt.

Der Spitzenreiter Otto weißt hingegen seit Jahren eine Berichterstattung zur Nachhaltigkeit auf. Deutlich umfassender macht das Unternehmen dabei deutlich, welche Maßnahmen zur Nachhaltigkeit umgesetzt werden, welche Ziele gesteckt sind und welche Resultate erreicht wurden. So macht die Otto Gruppe deutlich, wie es um die Klimabilanz des Unternehmens bestellt ist und welche Maßnahmen für eine umweltfreundlichere sowie faire Sortimentsgestaltung umgesetzt werden. Jedoch, Raum für Verbesserung ist auch bei Otto noch eindeutig gegeben. Der Anteil klimaneutraler Lieferungen wird beispielsweise nicht deutlich. Dies gilt zudem auch für die Retourrate und den Anteil umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien.

In Bezug auf ArbeiterInnenrechte, insbesondere in den Logistikzentren, kann schließlich kein Online-Händler überzeugen. Lediglich die Otto Gruppe veröffentlicht zumindest einen Verhaltenskodex. Darüber hinaus bleibt allerdings auch hier unklar, wie es um die Arbeitsbedingungen für die ArbeiterInnen tatsächlich bestellt ist.

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Wie fair ist deine Bank?

Wer Wert darauf legt und verhindern will, dass die Bank bei der man Kunde/in ist nicht an der Finanzierung von Rüstungsgeschäften, Nahrungsmittelspekulation, der Befeuerung des Klimawandels oder ähnlich schwierigen Themen beteiligt ist, kann ab heute ein neues Informationsportal nutzen: den Fair Finance Guide – Deutschland.

In Zusammenarbeit mit Facing Finance, Germanwatch und Südwind haben wir untersucht, welche sozialen sowie ökologischen Kriterien die Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, GLS Bank, KD-Bank, LBBW, Pax-Bank und Triodos Bank in den Richtlinien für ihre täglichen Finanzgeschäfte verankert haben.

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Das Ergebnis kurz zusammengefasst: die GLS Bank, Triodos Bank und die evangelische KD-Bank besetzen das Podest. Die Commerzbank erzielt unter den privaten Großbanken sowie öffentlich-rechtlichen und auch genossenschaftlichen Instituten die beste, jedoch keine gute Bewertung. Die katholische Pax-Bank ist das Schlusslicht im aktuellen Ranking.

Die GLS Bank erfüllt insgesamt 92% aller Bewertungskriterien und erzielt somit ein sehr gutes Resultat. Mit guten 82% folgt die Triodos Bank auf dem zweiten Rang. Den dritten Rang konnte sich, mit insgesamt 63% positiv bewerteten Kriterien, die evangelische KD-Bank sichern. Die weiteren Banken folgen dann mit recht deutlichem Abstand und schneiden dabei längst nicht mehr so positiv ab.  Denn, 35% reichen der Commerzbank bereits, um das Feld der Verfolger anzuführen. Das Schlusslicht im aktuellen Ranking, die katholische Pax-Bank, schafft gar nur magere 3% positiv bewerteter Kriterien.

Resultate-Überblick

Die Plattform hält, unter dem Weblink www.fairfinanceguide.de, viele Details und Vergleichsmöglichkeiten zu den einzelnen Bewertungen der Banken bereit – einschließlich Praxis-Check und der Möglichkeit den Banken positives sowie negatives Feedback zu senden.

Warum wurde der Fair Finance Guide – Deutschland ins Leben gerufen? Dazu Thomas Küchenmeister, geschäftsführender Vorstand der NGO Facing Finance, die den Fair Finance Guide – Deutschland koordiniert:

“Bankkunden haben einfach ein Recht darauf zu erfahren, zu welchen Bedingungen und an welche Unternehmen eine Bank ihr Geld verleiht oder in wen sie investiert, zum Beispiel auch bei der privaten Altersvorsorge. Banken spielen eine zentrale Rolle bei der Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft, weshalb soziale und ökologische Kriterien ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Geschäftsmodelle sein müssen. Sollten Banken dazu nicht bereit sein, werden ihre Kunden sie früher oder später dazu zwingen – und dazu wollen wir beitragen.”

Der Fair Finance Guide geht dabei in Deutschland nicht als erstes an den Start, sondern ist Teil des Netzwerkes Fair Finance Guide International das bereits in acht Ländern aktiv ist und von annähernd 40 Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Umweltgruppen und Verbraucherorganisationen getragen wird. Initiiert wurde das Netzwerk von Oxfam Novib. Finanziert wird es von der schwedischen Entwicklungsbehörde Sida.

 

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Rank a Brand, erklärt in 70 Sekunden

Welche Arbeitsrechte haben die NäherInnen meiner Jeans? Welche Schadstoffe stecken in meinem Computer? Ist mein Mobilfunkanbieter klimafreundlich?

Seit bereits vier Jahren untersuchen wir, wie fair, klima- und umweltfreundlich populäre Marken hergestellt werden. Aus den verschiedensten Branchen wie Mode, Elektronik oder Lebensmittel haben wir mittlerweile rund 700 Marken untersucht und gerankt.

Wir finden, es ist nun an der Zeit ein neues Video zur Veranschaulichung unserer Arbeit zu veröffentlichen. Wir hoffen es gefällt euch!

Wie auch bei unseren Rankings wäre unser neues Video nicht ohne die ehrenamtliche Hilfe unseres Teams sowie unserer Freunde möglich gewesen. Ein spezieller Dank gilt daher Viviana sowie INAGAWA.

Wenn auch Du uns unterstützen möchtest, dann hilf uns gerne mit einer Spende oder mach auch mit als Ranker. Danke!

GEPA & Lebensbaum Spitzenreiter bei Kaffee und Tee

Zeit für Kaffee. Oder doch besser Tee? Wie dem auch sei, es kann gewählt werden. Wir haben Markenhersteller aus beiden Produktgruppen untersucht. Die Auswahl empfehlenswerter Hersteller ist allerdings sehr gering. Neben Gepa und Lebensbaum können wir für beide Produktgruppen kaum weitere Marken empfehlen. Lediglich Café Intención wird mit einem B-Label ebenfalls als empfehlenswert eingestuft. Tchibo erzielt zudem ein C-Label und ist somit bedingt empfehlenswert.

Die weiteren im Ranking vertretenen Kaffee- und Teemarken sind: Dallmayr, Douwe Egberts, illy, Lavazza, Nescafé, Nespresso, Segafredo und Starbucks für Kaffee, sowie Celestial Seasonings, Dallmayr, Dilmah, Lipton, Pickwick, Tazo, Twinings und YogiTea bei Tee. Alle diese Hersteller werden mit einem D- oder E-Label jedoch als kaum- oder nicht empfehlenswert eingestuft.

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Tee

Bei den untersuchten Teemarken ist der Unterschied zwischen den beiden Top-Marken sowie dem weiteren Feld sehr deutlich. Lebensbaum und Gepa punkten in erster Linie durch den Bezug von bio- und sozialzertifizierten Rohwaren wie Tee, Kräuter und Früchte. Gepa überzeugt dabei vor allem durch die getroffenen Maßnahmen zum fairen Anbau und Handel des Tees. So zahlt Gepa mitunter Preise, welche die vorgeschrieben Mindestpreise von Fairtrade International deutlich übersteigen. Ebenso macht Gepa öffentlich, von welchen Zulieferern der Tee bezogen wird. Lebensbaum punktet demgegenüber insbesondere bei unseren Bewertungsfragen zum Klima- und Umweltschutz. In beiden Themenbereichen konnte die volle Punktzahl vergeben werden. Beispielsweise aufgrund des ausschließlichen Gebrauchs erneuerbarer Energie (für Elektrizität und Wärme).

Die mit einem D- oder E-Label eingestuften Teemarken machen hingegen kaum deutlich, welcher Anteil des verarbeiteten Tees nach Standards wie Fairtrade, EU-Bio oder Rainforest Alliance umweltfreundlich und / oder fair produziert wurde. Entsprechend zertifizierte Produkte sind jedenfalls bei fast allen Teemarken mehr oder weniger vereinzelt im Sortiment zu finden. Ebenfalls kann keine dieser Marken überzeugende Resultate beim Klimaschutz aufweisen. Bezüglich der Verminderung des Verpackungs- und Abfallaufkommens liefert zudem lediglich Twinings ansatzweise überzeugende Resultate.

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Kaffee

Beim Ranking für Kaffeemarken ist das Gesamtresultat der Rankings etwas positiver. Angeführt wird das Ranking wieder von Gepa und Lebensbaum. Beide Hersteller überzeugen aus ähnlichen Gründen wie beim Ranking der Teemarken. In Ansätzen können jedoch auch Café Intención und Tchibo als gute Alternative herhalten. Die Produkte von Café Intención sind beispielsweise vollständig Fairtrade zertifiziert. Einige Produkte zudem nach dem EU-Bio Standard. Welche Maßnahmen zum Klimaschutz sowie zur Verminderung des Verpackungs- und Abfallaufkommens umgesetzt werden, macht der Markeneigner Darboven allerdings kaum deutlich. Bei diesen Themen ist Tchibo etwas überzeugender. Der Anteil umwelt- und sozialzertifizierter Kaffeebohnen ist dafür wiederum klar geringer (rund 35% in 2014).

Bei den mit einem D- oder E-Label gerankten Kaffeemarken verhält es sich wiederum ähnlich wie bei den Teemarken: die Angaben zu den Resultaten der getroffenen Klimaschutzmaßnahmen, der Vermeidung von Verpackung und Abfall und des Bezugs von umwelt- und sozialzertifizierten Kaffeebohnen sind bei all diesen Herstellern zu dürftig. Zwar berichten Hersteller wie illy, Nespresso und Starbucks umfassend über eigene Ansätze wie der Anbau des Kaffees umweltfreundlicher und fairer werden soll. Konkrete Resultate, welche zumindest Standards wie Fairtrade, UTZ Certified oder Rainforest Alliance entsprechen, werden jedoch nicht geliefert. Zudem, auch bei der Verminderung der Umweltauswirkungen von Kaffeekapseln liefern Hersteller wie Nespresso, Tchibo (für Cafissimo) und Dallmayr (für Capsa) noch keine überzeugenden Ergebnisse. Gleiches trifft jedoch auch auf die anderen Verpackungsarten der untersuchten Kaffeemarken zu.

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Schokolade Ranking 2016 – Zotter & GEPA top

Das Jahr 2016 starten wir mit unseren neuen Rankings für Schokolade. Die Resultate umfassen dabei das ganze Spektrum möglicher Einstufungen im Ranking: vom A-Label (Top-Marke) bis E-Label (nicht empfehlenswert). Die neuen gemeinsamen Spitzenreiter sind die österreichische Marke Zotter sowie GEPA. Beide Marken erhalten das A-Label. Drei weitere Marken erhalten von uns ein B-Label: Die Gute Schokolade, ForestFinest und Green & Black’s. Diese Marken werden somit als empfehlenswert eingestuft.

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Das breite Feld der untersuchten Marken wird jedoch als bedingt oder kaum empfehlenswert eingestuft. Hier finden sich insbesondere Marken wie KitKat, Nutella oder Snickers der Lebensmittelkonzerne Nestlé, Ferrero sowie Mars Inc. wieder. Jedoch auch Ritter Sport wird mit einem D-Label nur als kaum empfehlenswert eingestuft.

Den Abschluss im Ranking bilden jene Marken, die mit einem E-Label als nicht empfehlenswert eingestuft wurden. Dies sind beispielsweise Merci, Ovomaltine, Leonidas und Lindt. Dazu gesellen sich mit Toblerone und Milka zudem zwei Marken des Konzerns Mondelēz International.

 

Schokolade Ranking 2016-Rank a Brand

 

Ein Schwerpunkt unserer diesjährigen Untersuchungen bildete, naturgemäß, der ökologisch sowie sozial nachhaltige Anbau und faire Handel des verarbeiteten Kakaos. Auffallend ist, dass die klare Mehrheit aller Hersteller mit Organisationen wie Fairtrade, UTZ Certified und Rainforest Alliance kooperieren. Dies schließt auch die Lebensmittelkonzerne Nestlé, Mars Inc., Ferrero und Mondelēz International ein. Unter diesen Unternehmen bezog Mars Inc. mit 36% in 2014 dabei den höchsten Anteil zertifizierten Kakaos am Gesamtvolumen.

Die besten Marken im Ranking – Zotter, GEPA, Die Gute Schokolade und Green & Black’s – beziehen hingegen zu 100% Fairtrade zertifizierten Kakao. Die Schokoladen von GEPAZotter und Green & Black’s sind darüber hinaus zu Teilen auch entsprechend Umweltstandards wie EU-Bio, Soil Association oder Naturland zertifiziert. Im speziellen Bezug auf den fairen Handel überzeugt zudem insbesondere GEPA. Dies ist der einzige Hersteller, der neben den üblichen Fairtrade-Prämien im Rahmen des eigenen ‘Fair +‘ Programmes eine eigene, zuzügliche Prämie von rund 22% zahlt.

In das Ranking fließen auch Maßnahmen und Resultate zum umweltfreundlichen sowie fairen Anbau weiterer Zutaten wie Vanille, Zucker oder Palmöl ein. Auch hier gilt: die Konzerne haben diese Themen auf ihrer Agenda. Deutlich wird dabei, dass insbesondere das Thema Palmöl an Relevanz gewonnen hat. Lindt und Ferrero (für Ferrero Rocher, Kinder, Mon Cheri und Nutella) sind unter den ‘konventionellen’ Herstellern am weitesten und beziehen ausschließlich RSPO Palmöl entsprechend des ‘Segregated‘ Modells. Jedoch, auch hier überzeugen die Top-Marken GEPA und Zotter wieder am ehesten. Alle Zutaten, einschließlich Palmöl (sofern überhaupt verarbeitet), werden, wenn möglich, aus biologisch- und / oder sozialzertifizierter Landwirtschaft bezogen.

Der ressourcenschonende Umgang mit Materialien zur Vermeidung eines übermäßigen Verpackungsaufkommens sowie die Verringerung des gesamten Abfallaufkommens sind ein weiterer Aspekt unseres Rankings. Wieder ist es Zotter, welches unter allen Marken am ehesten überzeugt.  So werden ausführliche Bilanzierungen zum Verpackungs- und Abfallaufkommen veröffentlicht und wird aufgezeigt, dass insbesondere die Abfallvermeidung effizienter geworden ist.

Beim Klimaschutz kann hingegen kaum ein Unternehmen überzeugen. Einzig ForestFinest erzielt hier die volle Punktzahl. Das Kerngeschäft von ForestFinance (Markeneigner von ForestFinest) hat jedoch auch die Aufforstung von Wäldern in tropischen Regionen zur Grundlage. Allein dadurch wurden sämtliche CO2e-Emissionen der letzten Jahre um ein Vielfaches kompensiert. Die Klimabilanzen der meisten anderen Hersteller weisen, sofern überhaupt öffentlich gemacht, höchstens relativ geringe Verbesserungen auf.  So sank die Klimabilanz von Nestlé, der größte Klimaemittent aller untersuchten Hersteller, zwischen 2013 und 2014 zwar um rund 2,6%. Angesichts der 2014er Klimabilanz (ohne Lieferkette) von rund 7,6 Millionen Tonnen CO2e ist der Hebel somit zwar stark, bleibt jedoch auch noch sehr viel zu tun.

 

19.01.2016 – UPDATE zum Beitrag: ForestFinest hat weitere Angaben zum gesamten Verpackungsaufkommen veröffentlicht. Das hat eine Verbesserung des Rankings auf ein A-Label zur Folge.

 

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Casual Mode – einige gute Optionen

Von A wie Aaiko bis Z wie Zimstern, wir haben in diesem Jahr über 400 Modemarken zu ihren Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz sowie fairen Arbeitsbedingungen untersucht. Dabei haben wir für alle Modemarken aus sämtlichen Branchen (z.B. Modehäuser, Schuhe, Luxus oder Sport / Outdoor) unsere aktualisierten Bewertungskriterien angewandt. Den Abschluss unserer diesjährigen Rankings macht nun die Branche für Casual Mode.

Im Vergleich zu anderen Modebranchen fällt auf, dass es unter den Casual Marken mehr Hersteller gibt, welche wir mit einem B-Label als empfehlenswert einstufen können. Es handelt sich dabei um die folgenden acht Marken: armedangels, bleed, Greenality, hessnatur, Kollateralschaden, People Tree, recolution und Waschbär. Ein A-Label hat hingegen keine Marke erreicht.

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Insgesamt haben wir 80 Casual Marken untersucht. Alchemist, Continental Clothing, Knowledge Cotton Apparel, Komodo und Monki erzielten dabei ein C-Label und werden von uns als bedingt empfehlenswert eingestuft. Insbesondere Alchemist, Continental Clothing, Knowledge Cotton Apparel und Komodo könnten noch besser im Ranking abschneiden, wenn ihre Berichterstattung zur Nachhaltigkeit stichhaltiger wird. Alle weiteren Marken, darunter auch American Apparel, Black Milk, CarharttFruit of the Loom und Tom Tailor, schnitten im Ranking nur mit einem D-Label (kaum empfehlenswert) oder E-Label (nicht empfehlenswert) ab.

Das E-Label wurde gar am häufigsten vergeben. Das ist auch auf eine mangelhafte Transparenz / Berichterstattung zur tatsächlichen Nachhaltigkeitsleistung zurückzuführen. Insbesondere bei den E-Label bewerteten Herstellern bleibt es daher schwierig nachvollziehbar, ob die jeweiligen Kleidungsstücke nach Kriterien der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit empfehlenswert sind. Unsere Erfahrungen in den letzten Jahren machen jedoch deutlich, dass es bei den entsprechenden Herstellern im Normalfall kaum überzeugendes zur Nachhaltigkeit zu berichten gibt.

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Die am besten bewerteten Casual Marken verdeutlichen demgegenüber das Gegenteil. Es wird bei allen B-Label bewerteten Marken klar, dass Klima- und Umweltschutz sowie Fairness in der Produktion wesentliche Bestandteile der unternehmerischen Aktivitäten sind. Bei allen acht als empfehlenswert eingestuften Marken spiegelt sich dies selbst im Namen der Marke wieder.

Die B-Label Marken überzeugen dabei insbesondere durch einen überwiegenden Gebrauch umfreundlicher Rohstoffe wie Bio- oder recycelter Baumwolle, Bio-Leinen oder recyceltes Polyester. Die Produktion ist zudem zu Teilen oder gar vollständig entsprechend der Standards des GOTS zertifiziert. Insbesondere mit Bezug auf getroffene Maßnahmen zur Vermeidung gefährlicher Chemikaliengruppen sowie fairen Arbeitsbedingungen in der Produktion ist diese Zertifizierung als positiv zu bewerten.

Zu Themen wie Klimaschutz, Abfall- und Verpackungsvermeidung, Rückgabe- und Reparaturmöglichkeiten von getragenen Kleidungsstücken, Transparenz bezüglich Lieferantenbeziehungen sowie die Realisierung einer tatsächlichen Zahlung eines zum Leben ausreichenden Gehalts in der Produktion (“Living Wage“), bleibt hingegen auch bei den bestbewerteten Marken vieles oft unklar. Positive Ausnahmen gibt es aber auch hier. So machen armedangels, Greenality, hessnatur und Waschbär deutlich, dass entweder vollständig oder zu Teilen erneuerbare Energie für den Stromverbrauch bezogen wird. Eine wirklich aussagekräftige Klimabilanz der letzten Jahre wird hingegen von keiner der Top bewerteten Marken veröffentlicht.

Das gleiche betrifft aussagekräftige Informationen zu getroffenen Maßnahmen und Resultaten zur Minimierung des Abfall- und Verpackungsaufkommens. Auch zur Rückgabe- und Reparaturmöglichkeit getragener Kleidungsstücke – Stichwort Kreislaufwirtschaft – gibt es keine klaren Infos. Andere Hersteller, wie beispielsweise Mud Jeans und selbst H&M, rücken dieses Thema stärker in den Vordergrund. Transparenz zu den Lieferantenbeziehungen bieten hingegen Greenality, People Tree und Kollateralschaden. Hier wird deutlich, in welchen Betrieben die Kleidungsstücke hergestellt werden. Kollateralschaden stellt sich dabei jedoch als Sonderfall dar. Denn diese Marke schneidert noch ausschließlich selbst im eigenen Atelier in Berlin.

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Supermarkt Ranking 2015 – Alnatura Spitzenreiter

Nachhaltiger einkaufen wollen stets mehr Menschen. Die Nachfrage nach umweltfreundlich und fair hergestellten Produkten steigt. Auch das Angebot steigt entsprechend. Beschwerlich bleibt das Einkaufen mit guten Gewissen aber dennoch. Einen Anteil daran tragen auch Deutschlands Supermärkte, Discounter und Biomärkte. Das ergibt sich aus unserem aktuellem Ranking von 14 beliebten Lebensmittelhändlern. Die Kommunikation zum Thema ‘Nachhaltigkeit’ nimmt zwar zu – Substanz wird dabei jedoch zu wenig geboten.

Aldi Nord, Aldi SüdAlnaturaBio CompanyDenn’s, Edeka, Kaiser’s, Kaufland, Lidl, NettoPennyreal,-Rewe und Spar haben wir auf ihre Maßnahmen, Ziele und Resultate bezüglich Klima- und Umweltschutz sowie Fairness im Handel untersucht. Lediglich die Biomärkte AlnaturaDenn’s und Bio Company erreichen dabei unser B-Label und werden somit als empfehlenswert eingestuft.

Mit einem C-Label ist Rewe, wie im Vorjahr, der beste Vollsortimenter im Ranking. Edekareal,-, Kaufland und Kaiser’s bleiben mit einem D- oder E-Label hingegen abgeschlagen im Ranking zurück. Vergleichbar stellt sich die Situation bei den Discountern dar: Penny, ein Tochterunternehmen der Rewe-Group, reicht ebenfalls ein C-Label, um Aldi Nord, Aldi Süd und Netto klar hinter sich im Ranking zu distanzieren.

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Transparenz

Eine transparente Berichterstattung zur Unternehmensverantwortung ist die wesentliche Grundlage, um die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen beurteilen zu können. Bei unserem Ranking wird deutlich, dass alle untersuchten Unternehmen durchaus zu Nachhaltigkeitsthemen kommunizieren. Jedoch kann diese Kommunikation bei den meisten Unternehmen kaum als umfassend und besonders aussagekräftig bezeichnet werden.

Zwar werden Schwerpunktthemen wie Energieeffizienz, Fisch, Tierwohl oder Palmöl in der Kommunikation der Händler besonders herausgestellt. Stichhaltig sind die bereitgestellten Informationen dabei aber kaum. Andere Themen wie erneuerbare Energie, (Verpackungs)müll, Ressourceneffizienz oder Fairer Handel werden zudem überwiegend ausgeblendet.

Lediglich Alnatura, die Rewe Group (Eigner von Rewe und Penny) und Metro Group (Eigner von real,-) veröffentlichen darüber hinaus einen Nachhaltigkeitsbericht. Im Vergleich zu Unternehmen aus anderen Industrien wie der Unterhaltungselektronik, Lebensmittelhersteller oder der Textilwirtschaft sowie im Hinblick auf die zentrale Rolle der untersuchten Lebensmittelhändler im deutschen Einzelhandel, ist das auffallend schwach.

Klimaschutz

Abgesehen von Aldi Nord berichten alle untersuchten Märkte über Maßnahmen zum Klimaschutz. Insbesondere Themen, die die Energieeffizienz in den Märkten betreffen, werden vordergründig kommuniziert. Mit Blick auf die unmittelbaren, kurzfristigen finanziellen Einsparpotentiale ist das nicht weiter überraschend. Positiv bewertbar bleiben derartige Maßnahmen dennoch, und können zudem als ein plastisches Beispiel herhalten, dass Investitionen in eine gesteigerte Nachhaltigkeitsleistung rentabel sein können.

Über die Emissionswerte je Quadratmeter Verkaufsfläche berichten mit der Rewe Group und Metro Group nur zwei Unternehmen. Mit 224 kg CO2e je Quadratmeter Verkaufsfläche (2014) erreicht die Rewe Group dabei den Bestwert. Die Metro Group weist hingegen einen Wert von 273 kg CO2e je Quadratmeter Verkaufsfläche für das Geschäftsjahr 2013/14 auf. Warum andere Märkte ihre Werte nicht kommunizieren, bleibt unklar. Es ist anzunehmen, dass ein enger Zusammenhang mit der Veröffentlichung einer gesamten Klimabilanz besteht. Wiederholt sind es lediglich die Rewe Group und Metro Group, die eine Klimabilanz veröffentlichen. Beide Unternehmen konnten dabei deutliche Verringerungen der Gesamtemissionen aufweisen.

Im Bezug auf das Thema erneuerbarer Energie bleibt die Berichterstattung der einzelnen Märkte ebenso überwiegend unklar. Hier sind es allein die Biomärkte AlnaturaDenn’s und die Bio Company die positive Bewertungspunkte erzielen. Alle weiteren untersuchten Märkte kommunizieren unzureichend oder gar nicht darüber, ob erneuerbare Energie bezogen wird. Kritisch ist zudem, dass kein Markt im Ranking konkrete, beziehungsweise überzeugende Ziele zur Reduktion der gesamten betrieblichen Klimaemissionen kommuniziert.

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Umweltschutz

Beim Umweltschutz überzeugen insbesondere die Biomärkte AlnaturaDenn’s und Bio Company. Dies ist jedoch wenig überraschend, denn Themen wie Öko-Landbau, Biodiversität, Tierwohl oder Ressourcenschutz bilden das Fundament der Geschäftsmodelle dieser Unternehmen. Der wachsende Erfolg von Biomärkten ist dabei ein weiterer klarer Fingerzeig, dass ökonomischer Erfolg und ökologische Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. AlnaturaDenn’s und Bio Company punkten vor allem beim ‘Anteil umweltzertifizierter Produkte am Gesamtsortiment’ im Allgemeinen sowie ‘Fischfang’, ‘Tierwohl’, ‘Soja’ und ‘Palmöl’ im Speziellen.

Anders sieht es bei den Themen Ressourceneffizienz, Abfallaufkommen und Verpackungen aus. Hier bleiben auch die Biomärkte hinter den Erwartungen zurück und lassen Punkte im Ranking liegen. Alnatura macht noch am besten deutlich, welche Maßnahmen für eine gesteigerte Ressourceneffizienz umgesetzt werden, veröffentlicht eine aussagekräftige Bilanzierung zum Abfallaufkommen und nutzt fast vollständig recycelte und / oder zertifizierte Papiermaterialien für die eigenen Produktverpackungen, Hygieneartikel und Werbemittel.

Die untersuchten Vollsortimenter und Discounter schneiden im Themenbereich Umweltschutz deutlich schwächer ab. 41% positiv bewertete Fragen reichen Rewe bereits, um im Vergleich zu Märkten wie Edekareal,- oder Lidl das beste Resultat im Themenbereich Umweltschutz zu erzielen. Bei hingegen 0% positiv bewerteten Fragen stehen aktuell Kaiser’s und Spar.

Genaue Angaben zum ‘Anteil umweltzertifizierter Produkte am Gesamtsortiment’ machen seitens der Vollsortimenter und Discounter die Rewe Group, Netto und real,-. Mit einem Anteil von 4,8% liegt Rewe dabei vor real,- (3,0%), Netto (2,2%) und Penny (1,6%). Dass gefährdete Fischarten im Sortiment nicht angeboten werden, machen zudem Aldi Nord, Edeka, NettoRewePenny und real,- deutlich. Keiner der gerankten Vollsortimenter und Discounter kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt aufweisen, dass mindestens 85% des gesamten Fischangebots von beispielsweise MSC, ASC oder Naturland zertifizierten Quellen stammen.

Kein Vollsortimenter und Discounter erreicht eine gute Bewertung beim Tierwohl für Geflügel, Schwein oder Rind. Einzelne Märkte, wie Kaufland oder real,-, kooperieren zwar mit Tierschutzorganisation wie Vier Pfoten oder dem Tierschutzbund. Die Rewe Group entwickelt zudem eigene Standards (Pro Planet), welche auch Tierwohlthemen umfassen. Vor allem wird jedoch deutlich, dass alle Vollsortimenter und Discounter die Industrievereinigung Initiative-Tierwohl in den Vordergrund rücken. Diese Branchenlösung (Lebensmittelhändler, Landwirte und Unternehmen der Fleischwirtschaft) wird von Umwelt- und Tierschutzorganisationen wie dem BUND oder Tierschutzbund allerdings überwiegend kritisiert, mit Verweis auf ungenügende Standards und deren Design der Basis- und Wahlkriterien.

Bei den Themen Soja und Palmöl punkten vor allem Edeka und Rewe Group. Auch hier bestehen Kooperationen zwischen den Lebensmittelhändlern und Naturschutzorganisationen. So beispielsweise zwischen der Edeka Gruppe (für Edeka und Netto) und dem WWF. Bis zum heutigen Tage kann jedoch kein Unternehmen vermelden, dass für alle Produkte der Eigenmarken (Food und Non-Food), welche möglicherweise Palmöl enthalten, entweder Alternativen oder vollständig zertifiziertes Palmöl genutzt wird.

Ein weiterer wichtiger Themenblock im Ranking bezieht sich auf Ressourceneffizienz. Während wiederum die Rewe Group (für Rewe und Penny) und Metro Group (für real,-) vergleichsweise umfassend zum Thema berichten sowie eine Bilanzierung des betriebseigenen Müllaufkommens veröffentlichen, halten sich die anderen untersuchten Märkte deutlich bedeckter. Schließlich wird jedoch bei keinem aller untersuchten Händler umfassend deutlich, welche Maßnahmen zur Verringerung des Materialverbrauchs und Müllaufkommens (einschließlich Lebensmittelabfälle) im Allgemeinen sowie spezifisch für Tragetaschen, Versandverpackungen, Werbemittel, primäre- und sekundäre Produktverpackungen und Hygieneartikel der Eigenmarken umgesetzt werden. Entsprechende Resultate werden in diesem Zusammenhang ebenso spärlich veröffentlicht. Unternehmen aus anderen Branchen wie der Mode- und Lebensmittelindustrie sind diesbezüglich wieder ein ganzes Stück weiter.

Aufgrund ihrer zentralen Stellung im Markt, sind es allerdings gerade die gerankten Händler, die einen wesentlichen Einfluss darauf nehmen können, dass sich der Gebrauch von Ressourcen bei der Herstellung und Nutzung von Ge- und Verbrauchsgütern nicht nur effizienter gestaltet, sondern gar verringert. Neben der ökologischen Notwendigkeit gilt auch hier, dass die Kreislaufwirtschaft ökonomische Potentiale bereithält. Aktuell deuten lediglich die Rewe Group und Metro Group ansatzweise an, dass sie dieses Thema auf der Agenda haben. Die Rewe Group weist dabei auf, dass aktuell noch nicht umfassend erfasst wird, welche Mengen an verarbeiteten Rohstoffen, Verpackungsmaterialien und Prozessenergie Unternehmen zur Herstellung der gehandelten Marken- und Eigenmarkenprodukte einsetzen.

Kreislaufwirtschaft_Rank a Brand

Fairer Handel

Alle gerankten Lebensmittelhändler führen sozialzertifizierte Produkte wie Kaffee, Schokolade oder Tee im Sortiment. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Lebensmittelkonzerne wie Nestlé, Ferrero oder Unilever verarbeiten heute alle mehr oder weniger Rohwaren, welche entsprechend Standards wie Fairtrade oder UTZ Certified produziert und gehandelt wurden. Über das Angebot solcher Produkte geht die Kommunikation der gerankten Lebensmittelmärkte jedoch kaum hinaus. So wird beispielsweise seitens keines Händlers deutlich gemacht, wie hoch der Anteil sozialzertifizierter Produkte am Gesamtsortiment ist.

Ebenso kann bis heute keiner der Lebensmittelhändler aufzeigen, dass alle Eigenmarken aus den Produktkategorien Kaffee, Tee oder Schokolade vollständig entsprechend Standards wie Fairtrade, UTZ Certified oder Rainforest Alliance zertifiziert sind. Oder ob eigene Maßnahmen zur Verbesserung der Produktionsbedingungen und des Handels der jeweiligen Rohstoffe darüber hinaus gehen. Auch werden kaum Informationen bezüglich Fair Trade Maßnahmen für andere Produktgruppen wie Südfrüchte, Reis oder Zucker veröffentlicht.

Die meisten Händler führen zudem Produkte im Sortiment, welche nicht den ‘Food’ sondern den ‘Non-Food’ Produktgruppen zugerechnet werden. So zum Beispiel Textil- oder Elektronikprodukte, aber auch Spielwaren oder Kosmetik. Die Berichterstattung zu getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Produktionsketten für solche Produkte fällt ebenso mangelhaft aus. Auffallend ist jedoch, dass sich eine Vielzahl der Händler der Business Social Compliance Initiative (BSCI) angeschlossen hat (Rewe Group, Aldi Nord, Aldi Süd, Metro Group, Lidl und Edeka). Vereinzelt wird zudem über Kooperationen mit Organisationen wie der GIZ (Lidl) oder der Unterzeichnung des Bangladesh Accord (Aldi Nord und Aldi Süd) berichtet. Eine konkrete Berichterstattung zu den Ergebnissen der durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionsketten für Non-Food Produkte gibt es allerdings von keinem der untersuchten Märkte. Immerhin, einige Unternehmen wie Alnatura oder Denn’s führen Textilprodukte im Sortiment, welche nach dem GOTS Standard produziert wurden.

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Limos wenig prickelnd bei Nachhaltigkeit

Nach mittlerweile fast zwei Jahren haben wir unsere Rankings für Softdrinks aktualisiert. Weiterhin können wir zum aktuellen Zeitpunkt nur eine Marke als empfehlenswert einstufen: die Limonadenmarke Lemonaid aus Hamburg. Die Nachbarn auf dem Podium: Premium-Cola & Bionade. Beide Hersteller schneiden mit einem C-Label ebenfalls relativ gut ab. Die Mehrheit aller durch uns untersuchten Softdrinks überzeugt zu den meisten unserer Themen zum Klima- und Umweltschutz sowie Fairness allerdings kaum oder gar nicht.

Die meisten der 23 von uns untersuchten Hersteller populärer Cola- und / oder Limonadenmarken zeigen nur wenig Ambitionen und wenig positiv bewertbares wenn es um Themen wie die Verringerung von Klimaemissionen, Verpackung und Müll sowie Effizienz im Umgang mit Wasser geht. Ebenso kann kaum ein Hersteller überzeugend aufzeigen, dass die Zutaten der Getränke umweltfreundlich und fair angebaut werden.

Soda_Banner_2015_DE

Spitzenreiter..

..im Ranking ist weiterhin Lemonaid. Die Hersteller der vergleichsweise kleinen sowie jungen Limonadenmarke lassen sämtliche Traditionsmarken wie Fanta, Sprite, 7Up oder Almdudler im Ranking hinter sich. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf den ausschließlichen Einsatz umwelt- und sozialzertifizierter Rohwaren. Darüber hinaus macht Lemonaid deutlich, woher die Zutaten bezogen werden. Auch nutzt die Marke ausschließlich Glas-Mehrwegflaschen, statt beispielsweise PET-Flaschen. (Konkretere) Angaben zum Klimaschutz, Müll- und Verpackungsaufkommen und Wasserverbrauch könnten das Ranking hingegen noch verbessern.

Die beste Cola-Marke..

..kommt ebenfalls aus Hamburg: Premium-Cola. Das Kollektiv ‘Premium’ lässt ebenfalls die gesamte Riege der meistverkauften Cola-Marken Coca-Cola, Pepsi, Vita Cola, River Cola, Freeway oder fritz-kola klar hinter sich. Premium-Cola überzeugt insbesondere durch die getroffenen Maßnahmen zum Klimaschutz. Beispielsweise durch die ausschließliche Nutzung erneuerbarer Energie in der Herstellung. Ausgestoßene Emissionen werden hingegen durch Ausgleichsprojekte in Schleswig-Holstein kompensiert. Punkte im Ranking lässt Premium-Cola hingegen dadurch liegen, weil die Zutaten der Cola (insbesondere Zuckerrüben und Kaffee) noch aus konventioneller Landwirtschaft stammen. Ebenso wurden keine bewertbaren Angaben zum Wasserverbrauch sowie Verpackungs- und Müllaufkommen gemacht. Wie Lemonaid nutzt jedoch auch Premium-Cola ausschließlich Glas-Mehrwegflaschen.

Der Aufsteiger..

..im Ranking ist Bionade. Auch wenn Bionade vielleicht die bekanntest Bio-Liomade im Lande ist: bis zum letzten Jahr hatte der Hersteller noch kaum etwas zählbares über andere Nachhaltigkeitsleistungen außer der Verarbeitung bio-zertifizierter Zutaten berichtet. Mit der Veröffentlichung eines ersten Nachhaltigkeitsberichts hat sich dies grundlegend geändert. Bionade punktet nun insbesondere auch durch überzeugende Angaben zum Klimaschutz, was letztlich auch durch eine wesentlich verringerte Klimabilanz zum Ausdruck kommt. Zudem kompensiert auch Bionade restliche Klimaemissionen. Unklar bleibt hingegen noch immer, unter welchen sozialen Bedingungen Zutaten wie Zucker, Litschi, Orangen oder Ingwer angebaut und gehandelt werden.

Limo-Ranking-2015

Das Mittel- und Schlussfeld..

..liegt im Grunde recht eng beieinander. Angeführt wird das Feld von den Coca-Cola Company Marken Coca-Cola, Fanta und Sprite, dicht gefolgt von den PepsiCo Marken Pepsi, Punica und 7UP. Beide Hersteller weisen eine vergleichsweise umfassende Berichterstattung zur Nachhaltigkeit auf. Zu vielen Themen ist diese allerdings nicht überzeugend. Insbesondere zu den verarbeiteten Rohstoffen und Verpackungsmaterialien. Die Klimabilanz von PepsiCo ist in 2014 (im Vergleich zu 2013) zudem leicht angestiegen, während Coca-Cola Company erst gar keine absolute Klimabilanz veröffentlicht.

Marken wie Vita Cola, Almdudler, Club-Mate, fritz-kola, afri cola oder Red Bull schneiden demgegenüber gar noch schlechter ab. Gleiches trifft auch auf die Cola-Marken der Discounter Aldi (River Cola) und Lidl (Freeway) zu. Diese Hersteller geben letztlich kaum mehr Aufschluss darüber, ob deren Getränke entsprechend Kriterien der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit empfehlenswert sind.

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Wenig Spitzenleistungen bei Sport- & Outdoormarken

Kürzlich haben wir unsere Rankings für Sport- & Outdoorbekleidung aktualisiert. Markenhersteller aus diesem Segment bringen ein großes Potential mit, Verbraucher zu Themen wie Fairness in der Produktion, Klima- und Umweltschutz zu sensibilisieren. Denn eine intakte Natur sowie ‘Fair Play’ sind jeweils wichtige Grundlagen für viele Sport- und Outdooraktivitäten.

Im Vergleich zu Herstellern aus andern Modebranchen, wie Schuhe oder Luxusmode, ist das Engagement seitens der Hersteller für Sport- und Outdoorbekleidung dann auch vergleichsweise hoch. Im Schnitt schneiden diese Hersteller besser im Ranking ab und weisen eine vergleichsweise bessere Berichterstattung zur Unternehmensverantwortung auf. Ebenso kamen aus keiner anderen durch uns untersuchten Branche so viele Rückmeldungen auf unsere Anfragen und Rankings wie seitens der Hersteller für Sport- & Outdoorbekleidung.

Das Engagement ist also vergleichsweise hoch, Spitzenleistungen sind aber dennoch rar gesät.

Sport- & Outdoorleidung - Update 2015

Die Top-Marken

Von den insgesamt 63 untersuchten Sport- & Outdoormarken stufen wir bisher keine Marken als ’empfehlenswert’ (A- oder B-Label) ein. Sieben Marken konnten allerdings eine C-Label Bewertung erzielen und werden von uns demnach als ‘bedingt empfehlenswert’ eingestuft. Dies sind Vaude, Puma, Trigema, Pyua, Jack Wolfskin, Patagonia und Deuter. Die Spitzenreiter in den Rankings sind dabei Vaude und Puma. Vaude hat überdies die höhere B-Label Bewertung um nur einen Bewertungspunkt knapp verpasst.

Die Top-Marken unterscheiden sich im Detail aufgrund recht unterschiedlicher, positiver Leistungen. So sticht Pyua beispielsweise durch einen sehr hohen Anteil umweltfreundlicherer Materialien wie recyceltes Polyester in der Kollektionen heraus. Jack Wolfskin überzeugt hingegen mit einer vorbildlichen Berichterstattung über getroffene Maßnahmen und Resultaten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Produktion. Vaude steht Jack Wolfskin darin in kaum etwas nach, überzeugt jedoch auch noch mit klareren sowie positiv bewertbaren Kennzahlen zum Klimaschutz und Angaben zum Verpackungs- und Abfallaufkommen. Trigema punktet hingegen hauptsächlich deshalb, weil die Endfertigung (Konfektion) der Bekleidung komplett in Deutschland stattfindet und gute Arbeitsbedingungen, zumindest auf dieser Produktionsstufe, somit grundsätzlich gewährleistet sind.

Outdoor&Sport_2015_DE

Die Verfolger

22 der 63 untersuchten Sport- und Outdoormarken erhalten ein D-Label und werden demnach als ‘kaum empfehlenswert’ eingestuft. Gewissermaßen formen diese Marken die Verfolgergruppe, wenn auch auf einem eher bescheidenen Niveau. Bei einigen Herstellern wäre sicher eine bessere Bewertung möglich, sofern sich die Berichterstattung entsprechend verbessern / konkretisieren würde. Dies trifft beispielsweise auf Hersteller wie Adidas, Fjällräven, Hanwag, Mammut und Nike zu. Diese Hersteller haben innerhalb ihrer Branchen einen besseren Ruf als es durch unser Ranking aktuell zum Ausdruck kommt, unterbauen ihr Image aber noch nicht ausreichend genug mit stichhaltigen Informationen zu getroffenen Maßnahmen, Zielen sowie positiv bewertbaren Resultaten.

Die Schlusslichter

36 der 63 untersuchten Sport- und Outdoormarken erhalten von uns eine E-Label Bewertung. 57% aller untersuchten Markenhersteller werden somit aktuell als ‘nicht empfehlenswert’ eingestuft. Zwar berichten nur wenige Marken wie Oakley oder Umbro gar nichts über getroffene Maßnahmen zur Unternehmensverantwortung. Dennoch kann keine der mit einem E-Label eingestuften Marken mit ausreichend nennenswerten Nachhaltigkeitsleistungen überzeugen. Insbesondere von diesen Herstellern fordern wie daher in Zukunft mehr Klarheit sowie Leistung in Sachen faire Arbeitsbedingungen, Klima- und Umweltschutz.

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