Wie nachhaltig sind deine Lieblingsmarken?

Kaffee-Ranking 2018: Lebensbaum weiterhin die Krönung

Dreißig Jahre ist es nun schon her, dass für Kaffee, als erstes von vielen Produkten, das Fairtrade Siegel eingeführt wurde. In diesem Sinne möchten wir mit unserem diesjährigen Updates unserer Rankings für Kaffeemarken feststellen, wie es um den Vorreiterstatus einiger Kaffeemarken in Punkto Nachhaltigkeit bestellt ist.

Zu diesem Zweck wurden unsere Auswertungskriterien nochmal gründlich durchgearbeitet. Zum einen wird nun mehr Wert auf die Klimabilanz der gesamten Produktionskette und Klimaneutralität einer Marke gelegt. Außerdem wurde präzisiert, inwiefern Umwelt- und Sozialstandards in die Bewertung einbezogen werden. Themen zur Vermeidung von Verpackungsmüll – einschließlich Kapseln – bleiben zudem weiterhin Bestandteil unserer Bewertungskriterien. Gleiches gilt zudem für unsere Forderung nach Transparenz zur Lieferkette der Markenhersteller.

 Lebensbaum & GEPA Vorreiter

Unser Ranking hat sich in Folge unserer Weiterentwicklung der Bewertungskriterien leicht verändert. Lebensbaum hält als einzige das A-Label (16/20), insbesondere dank beispielhafter Anstrengungen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes. GEPA rutschte im Gegensatz dazu vom A- auf das B-Label ab, womit wir diese Marke jedoch noch immer als empfehlenswert einstufen. Zwar weißt diese Marke unter allen bewerteten Herstellern die beste Bewertung zu Sozialthemen auf (volle Punktzahl), lässt jedoch in Bezug auf unsere Bewertungsfragen zu Klima- und Umweltthemen zu vielen Fragen offen.

Das Feld der Abgeschlagenen

Abgesehen von diesen zwei Vorreitern weist das verbleibende Tableau des Rankings jedoch kaum Überzeugendes auf: die 10 Rankings der weiteren untersuchten Marken – Café Intención, Dallmayr, Douwe Egberts, illy, Lavazza, Nescafé, Nespresso, Segafredo, Starbucks und Tchibo erhielten je lediglich ein D- oder selbst E-Label. Hersteller wie Café Intención und Tchibo sind somit im Vergleich zu unserem vorherigen Ranking der Kaffeemarken deutlich abgerutscht, Hersteller wie Nescafé, Nespresso und Starbucks verleiben hingegen auf ihrem Niveau und werden durch uns auch weiterhin als kaum empfehlenswert eingestuft.

So bleibt weiterhin festzustellen, dass lediglich die Pioniere des nachhaltigen Kaffees weiterhin überzeugt wie überzeugend vorangehen. Das große Feld jener Hersteller die den größten Anteil am Markt bedienen, lässt hingegen noch immer vermissen, dass sie es mit der Nachhaltigkeit konsequent ernst meinen.

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