Wie nachhaltig sind deine Lieblingsmarken?

Nachhaltigkeit und Tee: Wie ist der Stand der Dinge?

Tee ist nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt. Wenn man ihn zubereitet, ohne dabei zu viel Wasser zu erhitzen, ist Tee auch ein sehr nachhaltiges Getränk. Oder zumindest kann er das sein.

Denn nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken müssen beim Anbau eingesetzt und die Teeblätter verantwortungsbewusst von den Bauern bezogen werden. Auch die Verpackungen müssen umweltfreundlich sein. Für die Verbraucher ist dies nicht immer leicht zu erkennen – da kommen wir ins Spiel und ermöglichen Transparenz.

In unserem neusten Ranking mit über einem Dutzend beliebter deutscher und internationaler Teemarken haben wir erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Marken festgestellt. An der Spitze stehen die deutschen Hersteller Lebensbaum (Punktzahl 16/19) und GEPA (13/19). Diese Marken stufen wir auch als empfehlenswert ein. Mit erheblicher Distanz folgen internationale Marken, angeführt von Lipton, Twinings und Yogi Tea (alle 8/19).

Während Zertifizierungen wie Fairtrade, Rainforest Alliance und Bio noch vor einigen Jahren eher die Ausnahme waren, stellen wir fest, dass solche Zertifizierungen zunehmend im Mainstream angekommen sind. Tatsächlich haben sich viele konventionelle Marken das Ziel gesetzt, nicht zertifizierten Tee in den nächsten Jahren vollständig aus ihrem Sortiment zu nehmen.

Gleichzeitig darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass Zertifizierungen nicht zwangsläufig garantieren, dass Kleinbauern tatsächlich ihren Lebensunterhalt bestreiten können oder der Tee klimafreundlich produziert wird. Während die Spitzenreiter im Ranking glaubhaft tatsächliche Anstrengungen in diese Richtung unternehmen, besitzt die gesamte Teebranche noch deutlich das Potenzial, mehr zu einer nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen des Klima- und Umweltschutzes sowie Arbeitsbedingungen beizutragen: Zum Einen könnte der Lebensstandard von rund 8 Millionen asiatischen und afrikanischen Kleinbauern erhöht werden. Beim Teeanbau selbst kann zudem durch bodenschützende Anbaumethoden die Freisetzung von Treibhausgasen aus dem Boden verringert werden. Nicht zuletzt kann der Teesektor durch die Verwendung von kompostierbaren Verpackungen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

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